So hätte meine Tasche aussehen sollen... aber bei mir kam eher eine Beulenpest raus... aber wird trotzdem gemocht von den Leuten, denen ich es gezeigt hab..
Wir würde Ida sagen: Ist nicht hässlich...
Und einen neuen Boden für eine Anans mache ich gerade.... und hab wieder Fragen.... aber egal.. ich probiers jetzt mal alleine....
Also hatte ich vom letzten Flechten die Finger noch krumm und hab es verpasst, die Weiden einzuweichen... wo hätte ich das auch machen sollen.. so ein Eimer hat kein Mensch.. aber mein Kumpel hat mir eine Regentonne hingestellt und dadrin ging es dann zur Sache... mit dem Einweichen....
Am Wochenende war mein Hirn dann wieder komplett auf Werkseinstellung und ich wusste schon gar nicht mehr, wo wieviel ich irgendwo einstecken muss.. und dann kam Kunst raus... nicht unbedingt das, was ich wollte... aber es hängt an der Wand vom Kumpel seinem Garten.. und Kunst darf auch sein.. obwohl mir Korb lieber gewesen wäre...
Grosser alter Korb gefunden als Blumenkorb... unten voller Erde.. auf die Schnelle geflochten..
Man muss die Erde abtrocknen und nochmal abspritzen.. dann kann man ihn noch mal flicken und hernehmen...
Tasche gefunden im Blumenladen - mit wohl Eichenspähnen..
Bin sehr erstaunt... sieht irre aus und ist sehr stabil.. finde ich toll.
Und wo kriegt man Eichenspähne her?
Also gut, am Wochenende Freitag und Samstag Frontalangriff auf Perigord gestartet und ja, meine Finger tun immer noch weh... Das ist sind meine ersten beiden Perigord-Körb... unten ist der erste...
Bei der Meisterin...
Zwei angefangene Körbe hab ich mitgenommen und jetzt ist im Juni der nächste Kurs und macht das Mädchen da....? Klar Perigord... bis es alleine klappt...
Am besten nimmt man sich eine Wolle (100 % Schafwolle) - wie für Schuhe zum Filzen.. mit der Waschmaschine... der Schrumpffaktor ist 1.6 % ig... also man muss 1.6 faches für berechnen - damit 1 übrig bleibt... also fast doppelt so gross - also etwas mehr als die Hälfte noch dazu... dann schrumpfen....
Verstehbar?
Also wenn ich ein Ei habe - dann muss ich das Ei nochmal um die Hälfte grösser machen und noch mini bisschen dazu - dann schrumpfen in der Waschmaschine, damit es dann das Ei bleibt.. oke?
Nach drei sinnlosen Versuchen, Nadelbinden zu lernen...und zahllosen Selbstversuchen mit youtube, kam ich Samstag endlich im Herkomer Museum in Landsberg am Lech dazu, es doch zu kapieren und zwar den Oslo-Stich. Da es mittlerweile verständliche Filme gibt auf youtube - empfehle ich diesen hier...damit
kann man es lernen ohne Anleiter - aber bei mir Dumpfbacke - geht das nicht ohne Person dazu...
Dieses Video unten schaut man sich am besten ohne Ton an.. da lernt man besser...
Aus Wikepedia (zum Nadelbinden):
Anfänger erlernen das Nadelbinden schnell und leicht mit einem Stich,
der im Grundstich drei Schlingen umfasst. Der Verbindungsstich in die
Vorreihe kann dann wahlweise in ein oder zwei Schlingenbögen der
Vorreihe ausgeführt werden. Dieser „Einsteigerstich“ beim Nadelbinden
nennt sich Oslostich, benannt nach einem Archäologischen Fund in Norwegen in der Nähe von Oslo.
Geschichte
Nadelgebundene Textilien waren in nahe zu allen Kulturen der Welt verbreitet. Der älteste Fund einer Nadelbindearbeit stammt aus der Jungsteinzeit.
In Deutschland wurden nadelgebundene Textilien bis etwa 1550 noch in
nennenswertem Umfang hergestellt, also noch etwa 300 Jahre nach der
Verbreitung des Strickens. Allerdings verschwand das Nadelbinden danach
fast völlig. Es gibt historische Funde von nadelgebundenen Handschuhen,
Socken, Mützen, Milchsieben aus Tierhaar, daneben existieren ebenfalls
einige Funde von jacken- und hemdähnlichen Textilien in
Nadelbindetechnik. In Teilen von Skandinavien, besonders in Finnland,
ist das Nadelbinden in der Tradition bis heute erhalten geblieben. Es
ist ansonsten dort in großen Teilen der Bevölkerung noch im Gedächtnis
geblieben und wird außer in der geschichtsdarstellenden Szene auch in
Handarbeitsgruppen noch häufig betrieben. In zahlreichen Museen sind
Fundstücke vorhanden.
Ein Dokumentarfilm des Institut für den Wissenschaftlichen Film
in Göttingen zeigt den 90-jährigen Altbauern A. Meyer aus
Schleswig-Holstein, der das Nadelbinden noch in der Neuzeit beherrschte.
Er hatte diese Technik von seinem 1820 geborenen Großvater gelernt. In
einer wissenschaftlich von Arnold Lühning kommentierten Filmaufzeichnung
wird gezeigt, wie der alte Mann aus Wollgarn einen Handschuh in
Nadelbindung anfertigt.
Nadelgebundene Socken aus Ägypten (300–500 n. Chr.)
David Jackson
Pair
of socks
300-500
Egypt
Wool (knitted)
These socks are the earliest knitted items in the V&A's collection.
Made in 300-499 AD, they were excavated in Egypt at the end of the 19th
century. They have a divided toe and are designed to be worn with
sandals.
The socks are knitted in stocking stitch using three-ply wool and the
single-needle technique. This type of knitting is a slow technique more
like sewing. It was a forerunner of the faster method of knitting with
two or more needles.
Textile historians often find it difficult to tell whether early knitted
objects are made using a single needle, as here, or using more than one
needle, as the finished articles are so similar in appearance.
Given by Robert Taylor
Schon für die Nebelfluchten hat sich die Fahrt am zweiten Tag gelohnt, obwohl Umweltsauerei, zweimal an einem Wochenende 1.5 hin und 1.5h wieder zurück zu fahren... es hat sich mir viel erschlossen von den Binsen.... aber es muss noch viel mehr geben... die Verschlingungen mit ihnen.. muss nochmal Tim Johnson heimsuchen... oder Carlos in Spanien... da ist noch was offen in meinem Binsenwissen....
...ankam, merkte ich, dass ich ein Tag zu früh unterwegs war... für den Binsenflechtenkurs... aber erst kam ein Zwerg.. der Grumpy... Also der Peter Sturm, der Binsenflechtleiter und Flechtmeister.
Am Samstag wird im Alcmona gearbeitet.. Also bin ich geblieben und habe den Zaun mitgeflochten, der gemacht werden muss um das Kräuterbeet... Bis Mittag hatte ich Sonne satt und Arbeit genug mit Weiden.
Und auch noch was gelernt umsonst! Der lebendige Zaun ist nun kein Problem mehr.
am nächsten Tag also nochmal nach Beilngries gefahren mit weniger Motivation jedoch doch mit Freude!
Und Binsenkorb um Hohlform geflochten.. und eine Form mit heim bekommen vom Peter, dem Chef-Zwerg. War sehr nett mit Peter zu arbeiten... Es gab von der Leitung dort ein Kuchen - und herrlich ist diese Fleckchen Erde dort... mit Ziegen und einer Katze, die dahingehört und in jedes Auto einsteigen will.. .
Nette Menschen getroffen...
Es gibt in 1.5 Autostunden Entfernung von München im Altmühltal ein Steinzeitdorf!
Und dort kann man Binsen verflechten lernen... also hin.. am Samstag! Und auch Nadelbinden.. da gehen ich hin... ! Freu mich schon wie ein Schnitzel auf das Dorf und aufs Flechten!
Es war nur ein Tag, aber ich bin morgens sehr früh losgefahren und es hat sich gelohnt.
Das hier ist das perfekt Vorbild...
Den Sternenboden hab ich dann gleich wieder vergessen... musste die Amigos des Esparto bei facebook bitten, mir ein Film zu schicken, wie es nochmal wieder geht und die haben mir geholfen...
Hab andere Endungen beim Burkina ausprobiert... oben ein flechtrand.. oder doppelte Endung.. wird schon... sieht auch gut aus, mit dem Flechtrand und Totholz anbei...